Donnerstag, 21. Juli 2016

Superbrot - vegan und glutenfrei

Hallo ihr Lieben!

Das Rezept bin ich euch schon ewig schuldig. Seit einigen Monaten backe ich regelmäßig leckeres Brot, dass sogar ich essen kann / darf / will! ;) Ich versuche mich wo es geht glutenfrei zu ernähren. Nicht weil ich glutenunverträglich bin, sondern weil es meiner Haut so besser geht und die Welt sowieso nicht ganz sicher ist ob Gluten nun ungesund oder nicht. Vermutlich ist es wie meist: die Menge das Gift, und da ich die meisten Getreidesorten angelehnt an der Paleo-Ernährung sowieso kaum bis gar nicht mehr esse, esse ich auch zufällig glutenfrei.
Wer rein paleo isst, hat es deutlich leichter. Aber da Eier meine Psoraisis explodieren lässt, bin ich noch stärker eingeschränkt bei der Brotwahl als andere. Ein leckeres Rezept für Lowcarb-Brötchen habe ich letztes Jahr entdeckt, aber die vielen Eiern sind leider nichts für mich.

Wie gut, dass ich dieses Rezept online fand und nach ein paar Wochen experimentieren und Menge anpassen, hab ich die perfekte Zusammenstellung!


Zutaten für 30cm Kastenform:
220g Haferflocken (gemahlen wenn geht)
210g Sonnenblumenkerne (gemahlen wenn geht)
100g Haselnüsse gerieben
140g Leinsamen geschrotet
2 EL Chiasamen
6 EL Flohsamen
600ml Wasser
5 EL Kokosöl
2 EL Ahornsirup (oder Honig)
eventuell Brotgewürz von Alnatura


Zubereitung:
Wer die Möglichkeit hat die Haferflocken und Sonnenblumenkerne zu mahlen, der bekommt einen kompakteres Brot, das weniger bröselt. Es geht und schmeckt aber auch ohne mahlen! Ich habe zufällig einen Aufsatz für meinen Smoothiemixer gefunden, der kleien Mengen mahlt - echt toll!
Die trockenen Zutaten gut vermischen, währendessen das Kokosöl im Wasserbad verflüssigen. Honig und Kokosöl mit Wasser verrühren und anschließend zu den trockenen Zutaten.


Den fertigen Teig in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und für mind. 2 Stunden wegstellen. Anschließend bei 175°C 20 Min backen. Dann das Brot vorsichtig rausheben und aufs Gitter stellen und nochmal 30-40 Min fertig backen. Völlig auskühlen lassen und dann genießen!


Das Brot ist sehr-sehr-sehr sättigend und gehaltvoll. Sehr viele Scheiben schafft man wirklich nicht :D Aber es ist irre lecker und schmeckt zu allem. Pikanter Aufstrich, Butter und Schnittlauch, Marmelade, Honig oder statt Baguette zum Grillen.

Ich backe es gerne am Freitag fürs Wochenende. Mein Mann frühstück unter der Woche nicht, da ist seine erste Mahlzeit das Mittagessen. Doch am Wochenende gönnt er sich ein spätes Frühstück (meist dann eben mittags) und das Brot schmeckt ihm auch sehr gut!

Kennt ihr das Rezept?
Oder neu probiert und das erste Mal gekostet?
Wie schmeckt es euch?

Kommentare:

  1. Klingt super lecker und backe ich auf jeden Fall nach :-) Lg Isa

    AntwortenLöschen
  2. Das klingt interessant! Ein Treibmittel bekommt es aber nicht? Dann sind die zwei Stunden Teigruhe vermutlich dafür, dass die ganzen Samen arbeiten und "zusammenschleimen" können, oder?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein ein Treibmittel brauchst du gar nicht. Das lange Ruhen soll sicher das Zusammenschleimen begünstigen. Hast du das Rezept schon probieren können? Alles gute geklappt? :)

      Löschen
  3. Super Rezept, danke. Das passt zu meinem Motto gesund leben. Daher bin ich gerade ganz viel wandern auf der Seiser Alm Kastelruth. LG :)

    AntwortenLöschen
  4. Auch wenn sich Superbrot nach dem langweiligsten Superhelden der Comicgeschichte anhört(Wer wäre da wohl der Antagonist? "Die Ente"? :P), hört sich das Rezept echt interessant an!
    Sieht auch lecker aus und Brot wollte ich immer schon mal selber machen.
    Ich finde es interessant, dass du den Smoothiemixer zum mahlen verwendest, daran hätte ich gar nicht gedacht.
    Habe aber gerade gesehen, dass die Hersteller sogar damit werben: "mahlt Mehl, Körner und vieles mehr" - http://www.vitality4life.de/biochef-nutriboost-bullet-blender/
    Jaja.. man lernt jeden Tag was neues :P
    grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. haha Du denkst dabei an einen Superhelden? :D So wie Bernd das Brot als Superheld? :D Ja das mit dem Smoothiemixer war Zufall. Ich fand die Aufsätze, längst vergessen hinten im Regal, und dachte nur "aaah, dass sieht interessant aus" :D Und hat dein Mixer es auch geschafft?

      Löschen
  5. Tolles Rezept! Ich habe die Haferflocken gegen Buchweizenmehl ausgetauscht - bin gespannt, ob das auch was wird. Das Kokosöl ist in unserer Wohnung im Sommer sowieso immer flüssig :-D ich versuche mich auch möglichst glutenfrei zu ernähren, aufgrund von Hashimoto - bin allerdings zeitweise sehr inkonsequent! Hälst du denn ohne Probleme durch? Oder hast du auch mal "Pizza - essen-muss" Tage dazwischen? Wie gehst du denn damit um?
    Lg Tina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Tina!
      Und wurde es etwas mit Buchweizenmehl? Dieses Mehl habe ich auch immer daheim. Früher gerne Muffins oder Soßen angedickt damit. :)
      Oh ich habe einige Genuss-Tage, wo es mal eine Pizza gibt. Erst letzten FR habe ich mit MissMut eine völlig ungesunde Pizza mit Käse gegessen :D Und ich glaube morgen gibt's auch eine... aber ppsssst!!
      Ich meide Gluten nur aus Vorsicht bzw. passiert es automatisch, da ich auch Weizen, Dinkel usw. eher ablehne und nur als seltenen Genuss ansehe. Habe damals auch vermutet ich hätte Hashimoto, wo Gluten die Zerstörung anfeuern können, aber es war dann doch nur eine leichte Unterfunktion.
      Ausnahme-Essen vertrage ich sehr gut, höchstens Blähungen durch Laktose oder schlechte Kombination (wie im Beauty Detox Plan erklärt), aber Gluten habe ich nie negativ bemerkt.

      Löschen
    2. Ja, war ein richtiges Superbrot ;) ich hab nur die Backzeit verlängern müssen - ob das allerdings am Mehl oder an meinem alten Ofen liegt, ist schwer zu sagen ^^ ich glaube, das Buch muss ich mir auch mal besorgen, hab da bis jetzt nur Gutes gehört! Lg

      Löschen