Samstag, 3. Dezember 2016

Sportrückblick November 2016 inkl. MBTI Sporttypen

Hallo ihr Lieben!

November ist mal wieder rum und ich war sehr fleißig! Wobei sich die Sportaktivitäten indoor verlagert haben. Nach dem Desaster-Nordic-Walken Mitte November, wo ich den eisigen Berg ohne Licht runtergestolpert bin, hab ich irgendwie die Lust auf Abendwalken verloren. Außerdem tut mir Finn leid, den ich nach einem langen einsamen Tag durch das Walken nochmal eine Stunde länger alleine lassen muss. Beim Pilates daheim kann er mich wenigstens nerven und auf mir drauf sitzen, während ich Sit Ups machen will... Ja das macht er echt gerne. ;)


November 2016
21km gewalkt
21,75 Std. gesportelt
Durchschnittlich 5,5 Std. pro Woche


MBTI und Sporttypen
Habt ihr euch schon mal geärgert und selbst geschimpft, weil ihr nicht GENAUSO sein könnt, wie andere Fitnessvorbilder? Wieso ihr keinen Spaß am Vereinssport, Studiokurse oder alleine Joggen haben könnt? "XY macht das doch auch, wieso ist mir das zu langweilig? Wieso krieg ich meinen Arsch nicht hoch?"
Falls ja, dann lasst euch von mir sagen: ihr seid nicht unfähig oder faul!! Wir sind alle nur ganz unterschiedliche Personen mit eigenen Bedürfnissen und Lebensrhythmus. Was für den einen funktioniert, ist für den anderen eventuell total unnatürlich und nur mit viel Unfreude und Verbiegen möglich!! Diese Erkenntnis ist natürlich jetzt nicht neu und einige werden die Augen verdrehen ;) Aber ganz ehrlich: ich hatte einen riesen AHA-Moment, als ich mich MBTI näher beschäftigte und den Zusammenhang mit Sport schloss.

Die 8 Farben der Fitness - so unterschiedlich wie wir ticken,
so unterschiedlich sporteln wir auch am liebsten!

Vielleicht habt ihr zwischen den Zeilen mitbekommen, dass ich verzweifelt versuche meinen geliebten Ehemann zu mehr Bewegung und Freunde an Sport zu animieren. Aber bisher mit wenig Erfolg, weil ich immer von MIR ausging und meine Routine auf ihn übertragen wollte. Ich dachte mit der Zeit wird er es genauso lieben wie ich. Aber da hatte ich mega Scheuklappen auf und hab meinen eigenen Mann nicht verstanden.

Ich bin ISFJ (SiFeTiNe). Durch mein intro-Sensor (Si) in Dom-Stellung bin ich total glücklich mit Routine, fixen Zeitablauf und Wochenplanung. Ich weiß gerne wie lange ich trainiere und wann ich duschen kann. Ich will nicht spontan auswählen welche Übungen ich mache, sondern halte mich gerne an einen Ablaufplan. Neue Sachen ausprobieren, vor allem in unbekannter Umgebung und mit fremden Menschen stresst mich enorm. Ich war sehr nervös am ersten Tanzkursabend, weil ich nicht wusste wie ich mich verhalten muss um nicht unangenehm aufzufallen (Fe-Ne Panik).

Mein Mann ist jedoch ISTP (TiSeNiFe) und die treibenden Funktionen sind völlig anders. Routine langweilt ihn, fixe Termine engen ihn ein. Extro-Sensor (Se) erfühlt die Umgebung und reagiert spontan und direkt darauf. An Pläne und Vorgaben halten widerspricht seiner natürlichen Spontanität und Superhelden-reaktionsfähigkeit. Radfahren von A nach B und wieder zurück ist fuuuurchtbar für ihn. Er will drauf los fahren, querfeld ein, ohne Plan wohin und wie lange es dauert. Einfach etwas ERLEBEN...
Ich finde das grauenvoll. Wann kommen wir heim? Wann kann ich duschen? Ist dann noch Zeit zum Kochen oder komm ich dann zu spät ins Bett?? Viel zu viele Ungewissheiten. Ich muss solche zeitlich unbegrenzte Ausflüge einplanen :D Mein Mann als ISTP denkt aber nicht an nachher. ISTP sind völlig im hier und jetzt und benötigen Action und körperliches. Keine nette, sichere Routine wie ISFJ.

Tja nun ist leider Winter. Querfeldein-Radfahren fällt flach. Zum Skifahren ist es noch zu früh und leider ist das auch relativ teuer. Jedes Wochenende andere Nordic-Walking-Tour raussuchen für ihn ist mir echt zu stressig und aufwendig. Also was tun?!
Materialfehler hatte die grandiose Idee Kampfsportart zu probieren! Theoretisch perfekt für einen ISTP. Action, Spontanität und sehr körperlich. Ich bin ziemlich pazifistisch und will nicht lernen wie ich jemanden zusammenfalten kann oder wie man eine Waffe hält... Aber für die Gesundheit meines Mannes war ich bereit ein bisschen offener zu sein. Meine Scheu vor neuem und fremden beiseite zu schieben und der Möglichkeit eine Chance zu geben. Er war nämlich gleich sehr angetan von der Idee. Echt ein Lichtblick! Also haben wir uns umgesehen und Wing Tsun ausprobiert. Eine Verteidigungskampfsportart, sehr unaggressiv und die Technik hat mir gut gefallen.
Aber die ganze Umgebung (der Trainingsraum war über eine verrauchten Bar, durch die man auch noch gehen muss jedes mal), der etwas unpersönliche und leicht arrogante Trainer und die strenge unlustige Atmosphäre hat uns dann leider doch nicht zugesagt. Wenn man etwas wöchentlich macht, sollte es schon auch Spaß machen und kein Riesenkompromiss sein. Ist jetzt auch schon die zweite Verteidigungskampfsportgruppe die ich probierte und irgendwie hab ich echt ein Problem mit diesem strengen Verbeugen und würdevollem Respekt zollen... ich bin keine crazy Lorelai Gilmore, aber ich mag es locker und mit viel Lachen!

Lustigerweise ist mein Mann sehr glücklich mit dem Tanzkurs, den wir gemeinsam mit meinem Bruder und seiner Freundin besuchen. Wer hätte das gedacht? Aber Tanzen ist sehr körperlich und mein Mann hat mega Rhythmusgefühl. Außerdem ist es immer sehr lustig, u.a. durch meinen Bruder der auch nie ernst sein kann und wir vier sind ziemlich viel am Rumblödeln und Lachen. Hoffentlich ist die Tanzlehrerin nicht böse auf uns :D

Alle MBTI-Sporttypen könnt ihr hier nachlesen: http://the8colorsoffitness.com


Damit der Blogpost nicht so textlastig ist hier das Video, dass Instagram-Follower schon kennen. :) Nichts besonderes, sondern nur ich und der Sonnengruß in Zeitraffer. Meine Lieblings-Aufwärmübung wenn ich Pilates/Yoga Training starte. In Bewegung kann man leider echt nichts kaschieren, aber ich wollte es euch dennoch zeigen als Beweis: man muss nicht schlank und fettfrei sein um fit und gesund zu sein!

Wie war euer November?
Wisst ihr schon was euer MBTI-Typ ist? Erkennt ihr euch in dem dazugehörigen Sporttyp auch wieder?
Macht ihr eine Kampfsportart? Welche und wie lange schon?
Machen eure Partner Sport bzw. habt ihr eine gemeinsame Sportart gefunden, oder macht jeder sein Ding?
Würde euer Partner mit euch tanzen? Oder völlige Tanzverweigerer?
Macht ihr auch gerne den Sonnengruß?

Kommentare:

  1. Hallo Lenja,
    heute kann ich ja schon wieder bei dir kommentieren, wenn auch nur mal kurz :))
    Das mit dem Sport war bei mir das ganze Letzte Jahr so eine Sache.. ich hab mich bisher super mit dem Essen gehalten und seit Juni fast 10 Kilo runtergebracht. Darauf bin ich mega stolz!
    Sporttechnisch hab ich irgendwann angefangen, daheim sogenannte Bodyweight-Übungen zu machen und ich muss sagen, das sagt mir sehr zu. Danach hat es nicht mehr lang gedauert bis mein Mann einmal nach Hause kam und gesagt hat, er hat sich jetzt im örtlichen Fitnesstudio angemeldet. Einfach so, total fix. Ich konnte mir erst gar nicht vorstellen was er da eigentlich will, aber als er es mir erzählt hat wars ganz klar: er macht kraftsport.
    So richtig heavy, mit Hantelbank, Bankdrücken, Kreuzheben, Squats.. und ich finde es grandios dass ihn da so ganz plötzlich auch der Rappel gepackt hat :)
    Nun hab ich mein Programm auch ein bisschen erweitert und mache daheim ebenfalls ein paar Kraftübungen, mit Kurzhanteln. Macht mir riesen mega Spaß! Und du hast recht, man muss halt einfach rausfinden was einem am meisten spaß macht, nur so purzeln die KIlos dann auch erfolgreich.
    Kapfsport auf Verteidigungsbasis hätte mich auch schon laaange mal interessiert, aber in meiner Nähe gibts da auch nur spährliche Angebote..

    Liebe Grüße, Natascha

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    1. Toll das du eine Sport gefunden hast, der dir Spaß macht und motiviert! Und wow 10kg seit Juni?? Der Wahnsinn! Glückwunsch!

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