Freitag, 13. Januar 2017

Abnehmen: Bericht nach 2 Woche - 1000kcal täglich

Hallo ihr Lieben!

Nun sind 2 Wochen vergangen, seitdem ich das Buch Fettlogik überwinden gelesen habe und mit großer Zuversicht am Abnehmen bin. Es ist wirklich höchst motivierend und erleichternd, endlich einen sinnvollen Plan zu haben, mit Fakten, Daten und einer ausrechenbarer Erfolgskurve!! 

Wenn man das Ziel so logisch und greifbar vor sich sieht, dann ist kcal zählen echt nicht belastend, sondern macht schon fast Spaß. Auch weil eigentlich nichts verboten ist und theoretisch ungesundes erlaubt ist. Hauptsache die Tagesbilanz stimmt. Das ist ein riesen Pluspunkt für meinen Mann. Verbote sind nämlich der Motivationskiller bei ihm. Aber jetzt darf er auch mal Burger, Pizza oder Pommes essen (haha wie ihr seht war vegan nur eine Testphase, aber Fleisch gibt es jetzt weit weniger und bewusst auf Herkunft geachtet. Milchprodukte gar nicht!) - er muss sich nur berechnen wieviel oder ob er zB dass die Pizza auf zwei Tage aufteilen sollte. Und er macht das echt total brav und motiviert!!

Eine Zahlenspielerei für die Dokumentation:
Folgende Rechnung basiert auf meine Größe, Alter, Gewicht (162cm, 31J, 60kg) und mit nur sitzender Tätigkeit (ohne Sport).
kcal-Bedarf: 1672kcal täglich
Maßnahme: 1000kcal täglich
Defizit: ca. 600kcal
Wer das Buch gelesen hat, weiß dass 1kg Fett = 7000kcal sind. Wenn ich mein tägliches Defizit damit berechne habe ich nach 11,5 Tagen 1kg Fett abgebaut.
61kg Startgewicht
55kg Zielgewicht
6kg Verlustziel
Geschafft hätte ich das mit obiger Rechnung nach 69 Tagen = ca. 2,5 Monaten.
Da ich aber auch regelmäßig Sport mache ist mein Bedarf vermutlich bisschen höher bzw. erhöht sich das Defizit täglich ein bisschen durch die sportliche Bewegung.

Nur 1000kcal täglich?!  
Natürlich könnte ich auch langsamer abnehmen und täglich mehr essen. Aber ich bin ehrlich gesagt ungeduldig und will das schnell schaffen, um mich dann auf ein normales kcal-Level zu konzentrieren. Da ich mich vegan ernähre und viel Sport mache, ist Protein zählen fast genauso wichtig wie kcal. Ich behelfe mir momentan mit dem veganen Proteinshake vom DM. Ich find den sehr lecker mit Pflanzenmilch (Sojamilch liefert auch noch gut eigene Proteine, kcal-mässig empfehle ich aber die light Version. Den Tipp gab mir Materialfehler und der war Gold wert!!)
An Arbeitstagen sieht das bis zum Feierabend bei mir so aus:


Mit 64g Proteine habe ich ein gutes Grundlevel, wenn ich an dem Tag aber noch Sport mache, sollte es mehr sein (INFOKORREKTUR aus Materialfehlers Gedächtnis bzw. deren Diätassistentin damals: Nichtsportler brauchen 1g Protein pro kg Körpergewicht, Freizeitsportler 1,5g und "Starksportler" (Krafttraining im Fitnessstudio, viel und intensiver Sport) 2g, Bodybuilder (die extremen Pumper!) 3g). Dass heißt am Abend leckere Linsen, Kichererbsen, Soja/Tofu usw. Ich teste noch rum. Ehrlich gesagt ist es nicht einfach mit nur 1000kcal und vegan.
Wie ihr seht, bleiben dann auch nur 565kcal für eine Mahlzeit am Abend - die einzig richtige "Mahlzeit", wenn man es genau nimmt. Und natürlich knurrt mein Magen ab ca. 15 Uhr. Aber nicht so schlimm wie man denken würde. Und irgendwie ist man durch das kcal-zählen sehr viel weniger verleitet auf dem Heimweg etwas zu naschen :D

Nahrungsergänzungsmittel!
Wer mir schon länger folgt, weiß dass ich unterstützend (vegan, Regelblutung, Winter, Psoriasis, usw) ein paar Vitamine in Pillenform zu mir nehme. Vitamin B Komplex, Vitamin D+K+Magnesium und Eisen.

Und was macht der Waldläufer so?
Mein Mann hat auf 1500kcal reduziert. Er hat durch sein starkes Übergewicht ein riesiges Defizit täglich und wird sehr rasch, sehr viel abnehmen damit (mit sinkendem Gewicht wird natürlich das Defizit kleiner und das Gewicht später langsamer purzeln). Für ihn gilt auch: schneller ist besser. Für die Motivation, für die positiven Erfolgsgefühle und um schnell wieder normal-gesund essen zu dürfen.
Ich beneide ihn manchmal um die 500kcal die er täglich mehr essen darf :D Macht schon einiges aus! Vorteil bei ihm ist, dass er kein Frühstück braucht und erst Mittag etwas isst. Da kann man dann die 1500kcal einfacher aufteilen. Mittags gibt es meist Reis mit Gemüse. Das sättigt gut, hat weniger kcal als Nudeln und macht nicht so müde am Nachmittag (seine eigene Feststellung!). Dadurch bleibt am Abend ein guter Batzen Rest-kcal, woraus er sich ein Abendessen zaubern kann. Und er ist mittlerweile sehr eigenständig am Rechnen und Planen. Ich bin nur fürs Mittagessen zuständig.

Willkommen im Zählclub!
Mit Partner oder Freunden kcal zählen ist echt sehr viel lustiger und motivierend. Mein Mann ist total froh, dass ich auch zähle und wir das gemeinsam machen. Total alleine, ohne Austauschmöglichkeit und Motivation durch die Gruppenbewegung, lässt man es vermutlich leichter schleifen. Ich widerrum freue mich, dass ich mit Materialfehler und MissMut einen lustigen Zählclub habe, wo ich mich täglich unterhalten und austauschen kann. :) 
Und die Begeisterung greift um sich. Meine Arbeitskollegin hat sich das Buch ausgeborgt und zählt seit ein paar Tagen auch täglich mit. Hui wir werden den Frühling alle voll rocken, mit unserem schlankeren, gesünderen Körpern!

In der Schwebe...
Ich experimentiere bald mit geschmacksneutralem Proteinpulver. Könnte ich in Müsli, Porridge, Falafel und kA wo noch überall rein mischen (Materialfehler sprach sogar von Pizzateig, das klingt spannend!).
Ich fotografiere und dokumentiere gerade meine abendlichen Gerichte, damit ich euch vllt nächste Woche ein paar Ideen liefern kann für 550kcal Speisen.
Schonungslose Vorher-Fotos habe ich vor ca. 2 Wochen auch gemacht, damit das in 2 Monaten ein cooler Vergleich wird. Bin schon sehr gespannt und empfehle ich euch auch. Selbst wenn ihr das nicht online herzeigen wollt - einfach für euch! Eventuell auch Maße nehmen (das hab ich vergessen).

Wie gehts euch?
Habt ihr das Buch auch schon gelesen?
Wer ist noch im Zählclub? Und was ist eure tägliche kcal-Grenze?
Habt ihr euch schon errechnet bis wann ihr euer Ziel erreicht habt?
Wie macht ihr das im Berufsalltag? Was esst ihr so?
Konntet ihr auch schon andere anstecken mit der Motivation?

NACHTRAG:
Wenn ihr dem kcal-zählen oder generell meiner Methode kritisch gegenübersteht oder euch (grundlos) Sorgen um mich macht, dann lest doch bitte mal die lange Antwort, die ich weiter unten Atessa geschrieben habe. Dort bin ich nochmal genauer auf manche kritische Fragen eingegangen und denke ich erklärt nochmal sehr viel :)

Kommentare:

  1. Ich möchte gerne klarstellen, dass ich keine Kalorienzählqueen bin, sondern nur sporadisch mal zwei, drei Tage zähle. Ich bekomme dadurch gut ins Gefühl, wie viel ich essen kann. Ich orientiere mich eher an den Kalorien, um sparsamere Alternativen zu finden. Ich will ja auch nur mehr 2kg abnehmen, was für mich von BMI 21 runter auf 20 bedeutet. Das Gewicht vorher kam zuerst durch Sport und Achtsamkeit, danach durch 3 Wochen Krankenhausküche runter, danach kam wieder was drauf weil ich daheim endlich wieder richtiges Essen essen konnte, dann mit Achtsamkeit und Sport wurde weiter abgenommen. Ich weiß mein Startgewicht nicht, weil ich mich nicht abgewogen hab, einige Jahre nur meinen Po-Umfang gemessen. Mein Kampfumfang 2015 waren 105cm (ein Wort: Diplomarbeit) und jetzt bin ich bei 96-97. Es kann gut sein, dass ich 10-12kg abgenommen hab. Ohne Kalorienzählen.

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    1. Ich persönlich weiß genau, was meine Probleme sind.
      - Ich überesse mich aus Gier oder weil ich davor zu lange aus Faulheit oder Ablenkung nichts gegessen habe, oder sonst irgendwie vergessen, und daher mein Blutzuckerspiegel im Keller ist. Dann bin ich ganz benebelt im Kopf und mein Körper verlangt möglichst schnell Zucker ins Blut, und Vollkornreis wandert zu langsam ins Hirn.
      - Ich esse zu viel aus reinster Gier. Jawoll. Gratismittagessen für Praktikanten, All you can eat, Gratisessen sowieso (ist so ein Studentending das ich gerade erst loswerde, eineinhalb Jahre nach Uniabschluss)
      - Ich nasche zu viel weils da ist. Weil mich eine halboffene Packung Kekse immer ganz nervös macht. Weil ich mir denk, so jetzt vernichte ich die Packung, dann hab ich meine Ruh und sie schaut mich nicht mehr so deppert schief an.
      - Ich nasche, weil ich müde bin weil ich zu wenig getrunken hab. Auch Durst, der sich als Hunger nach "feuchtem Essen" (Joghurt, Müsli mit Milch -> da haben wir gleich das "perfekte Essen für Unterzuckerung, Müdigkeit von zu wenig Trinken..., aber auch Suppe) tarnt ist ein Problem. Oder ich bin müde, weil ich zu wenig geschlafen hab. Oder ich könnte auch ein Glas Wasser trinken und mich ein Stünderl niederlegen wenn Wochenende ist. Aber nein, Kekse. Oder ich bin müde und schlapp vom good old Eisenmangel, schnall das zu spät und whoa was ich in Eisenmangelphasen immer zugenommen hab.
      - neueste, noch nicht "belegte" Achtsamkeitsthese für bei mir persönlich: mehrere kleinere Mahlzeiten sind doch besser für mich. Ich habe ausprobiert, wie wenig ich essen kann und trotzdem satt und zufrieden bin. Das war auch mein Weg, die Gier zu bekämpfen. Weil wärm ich mir die andere Hälfte später auf, isst mir ja niemand weg. Und irgendwie hält das auch meinen Blutzuckerspiegel konstant, wodurch ich keine Überfressattacken mehr hab. Früher hat sich das mal eingependelt, dass ich nur zwei Mal täglich esse, hat mir auch gutgetan irgendwie, hab damit viel auf der Uni weitergebracht konze trationsmäßig, aber zugenommen hab ich halt schon ein bissl, kontinuierlich.

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    2. Das meine ich mit Achtsamkeit. Das ist meine Methode. Fettlogik überwinden hab ich gelesen, weil ich vermeiden möchte, nochmal so stark zuzunehmen und weil ich wissen wollte, obs meiner Mutter helfen könnte, und weil ich einfach wissen wollte, warum das seit einem Jahr so trendet. An Kalorienzählen hab ich früher nie ernsthaft gedacht. Aber es ist so banal logisch, dass es zum Lachen ist. Natürlich ist es (für mich!) wichtig, achtsam zu sein und Ursachen/Verhaltensweisen zu bekämpfen, aber es stimmt schon, das nimmt einem das Kalorienzählen nicht ab. Auch wenn die Autorin selbst schreibt, man muss nicht Kalorienzählen um abzunehmen. Aber es ist so... banal. Man führt ja auch Haushaltsbuch. eigentlich. Und die, die es nicht führen, haben es entweder aus unermässlichem Reichtum nicht nötig, sind diejenigen die sowieso knausern, diejenigen seltenen die es voll gut im Gefühl haben oder andere Tricks haben. Man kann das wirklich 1:1 aufs Gewicht umlegen, lustig oder?

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    3. Was mir vom Buch am Meisten im Gedächtnis geblieben ist von einmal lesen im... oktober? War die Feststellung von der Autorin, dass wir eine schiefe Wahrnehmung haben. Dadurch dass in Deutschland (und Österreich hinkt ja nur knapp nach) 1/3 normalgewichtig ist, 1/3 übergewichtig und 1/3 adipös, nehmen wir als "Mittelwert" Übergewicht als Norm wahr. Aber bereits bei Übergewicht (BMI 25-30 glaub ich?) fangen die erhöhten Risiken für hässliche Probleme an.
      Es wird im Buch ein Flickr Fotostream verlinkt, wo Fotos von Leuten eingeschickt werden mit ihrem BMI angegeben und das hat mir wirklich Bewusstsein geschaffen. Ich sehe seitdem Menschen auf der Straße anders und bin wirklich erschrocken darüber, wie sehr wir als Gesellschaft zugenommen haben.
      Das hat ja auch ethische Ausmaße.
      Nicht nur die Belastung durch die Krankheiten (nicht nur finanziell, sondern auch wirtschaftlich durch Krankenstände, emotional durch alle persönlichen und familiären Probleme rundherum etc.).
      Sondern auch mit der globalen Gerechtigkeit, was Ernährungssicherheit angeht. Was wir an Biomasse in unseren Körpern speichern, die nicht nur an anderen Erdteilen dann fehlt, sondern auch was sich verbessern könnte in der weltweiten Landwirtschaft (Pestizide, Bodenerosion, Regenwaldrodung), wenn sich nicht nur die Qualität (auch: Inhalte, Zusammensetzung) unserer Ernährung ändert (zB Stichwort Tierprodukte vs. Klimawandel), sondern auch die Menge. Kalorienreiche Lebensmittel sind ja auch oft stark verarbeitet, doppelt und dreifach in Erdölprodukte eingeschweißt, oder können in einigen Fällen Natur und Menschen schaden. Palmöl: stark in kalorienreichen Lebensmitteln und stark beim Regenwaldvernichten. Avocados: unser Hunger danach bedroht bereits die Ernährung von Einheimischen in Süd/Mittelamerika. Gesund sind sie, aber auch kalorienreich. Ja, vielleicht nicht das beste Beispiel, aber man versteht hoffentlich worauf ich rauswill. Auch Mandeln haben ihre Tücken, weil sie zu einem großen Teil aus Kalifornien kommen, dort wesentlich (wenn auch nicht im Ausmaß der Viehzucht) mitverantwortlich sind für die Dürre.
      Ich sag nicht, man soll ins andere Extrem gehen. Aber es gibt einem schon was zum Nachdenken oder? Dass auch Abnehmen oder ein gesundes Gewichthalten irgendwie auch mit globaler Gerechtigkeit und Klimaschutz usw zu tun hat.
      Ja, ich mach da offenbar grad einen Blog im Blog lol

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    4. Auf alle Fälle: Ich fühl mich so geehrt, dass ich so inspiriere, aber ich finds umgekehrt dann auch so motivierend, von den Erfolgen zu lesen. Ich selber bin beim Kalorienzählen ja wie gesagt faul, obwohl ich mir immer denk, ach ich sollt wirklich auch endlich wieder. Aber ich leb quasi in zwei Haushalten, geh öfters mal Essen u d hab dann wirklich keinen Plan, wie viel Kalorien das jetzt gehabt hat. Öl ist ja ein riesiger Faktor und das kann ich null einschätzen. Man kann ja sowieso schon schwer Kalorien einschätzen, nicht mal Ernähru gswissenschaftler können das, die Studie wird auch in Fettlogik überwinden (FLÜ) erwähnt.

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    5. Allein schon bei dieser billigen Ausrede fallen mir zig Ideen ein, wie es trotzdem klappt haha!!

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    6. Zitat "so jetzt vernichte ich die Packung, dann hab ich meine Ruh und sie schaut mich nicht mehr so deppert schief an." HAHA genau so wie ich immer funktioniert habe! Lieber die Packung aufessen, dann stresst und verlockt es mich nicht morgen :D
      Falsch verstandener Durst ist sicher auch ein Problem bei mir gewesen. Und ich bin so trinkfaul. Dauernd aufstehen und nachfüllen oder aufs Klo gehen? Puh... ^^
      Ja die schiefe Warnehmung hat mich auch umgehauen. Wenn ich mich im Büro umsehe oder in der Familie. "Normale Figur" wird da ein Körper bezeichnet, der deutlich mollig ist und zu viel Fettgewebe. Und das habe ich früher selbst als normal angesehen! Mittlerweile sehe ich andere Leute ganz anders und wer das Buch liest, dessen Erwartungen an das eigene Gewicht sinken auch rapide. Meine Kollegin meinte Anfang der Woche "ja 10kg würde ich gerne abnehmen". Nachdem sie das Buch angefangen hat hieß es "mein ziel sind 20kg!" und damit ist sie dann sicher im grünen Bereich :) Bei Meinem Mann war es ähnlich. Da hab ich immer nur von 10-20kg geträumt, mittlerweile ist das Zielgewicht sehr viel niedriger wie du weißt :)
      Der Zusammenhang von einer gesunden Ernährung und globale Verbesserung kann ja nur von dir kommen :D Dein Ni dreht gerade am Rad oder? ;) Aber stimmt alles und regt zum Nachdenken an.

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    7. Mein Ni dreht nicht am Rad, das ist mein normaler Zustand, welcome to my brain. Du siehst hier ein Exemplar der INFJ in freier Wildbahn. ALLES wird in abstraktere, globalere Zusammenhänge gebracht, auf die Metaebene, in ein komplexes Netz. Die Metaebene ist mein Zuhause, abstrakte Bilder und Eindrücke die Sprache meiner Gedanken.
      (Aber ich hab auch gegrinst, wie mir das aufgefallen ist nachm Abschicken)

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  2. Respekt für 1000 kcal täglich - da hätte ich ja keinen Bock drauf (und ich bin nochmal deutlich kleiner als du, für mich wäre das kein soo großes Defizit)!
    Ich habe Ende 2015/Anfang 2016 ebenfalls nach der FLÜ-Lektüre mit Kalorienzählen angefangen, mittlerweile lebe ich recht gut mit Kalorienschätzen. Wenn man sowieso öfter mal das gleiche (auch in gleicher Portionsgröße - Sachen wie Haferflocken wiege ich inzwischen ab, geht ja schnell) isst, hat man irgendwann die ungefähre Kalorienzahl im Kopf.
    Bei 200-300 kcal Defizit/Tag schaffe ich zwar nur 1 kg/Monat, aber damit komme ich gut klar, ohne mich großartig einzuschränken. Hilfreich dabei ist, dass ich sowieso kein Volumenesser bin, sondern nur kleine Portionen schaffe und nur darauf verzichten muss, größere Mengen Süßkram auf einmal zu essen (nur deshalb bin ich nämlich übergewichtig geworden).
    Mit den Proteinen habe ich so meine Probleme, obwohl ich alles esse - ich möchte aber nicht täglich Fleisch essen und sehr viele proteinreiche pflanzliche Sachen wie Hülsenfrüchte mag ich einfach nicht. Mal sehn, werde mich vielleicht auch mal mit Proteinshakes beschäftigen.

    Viel Erfolg wünsche ich dir!

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    1. Hallo Nria!
      Haha klare Worte von dir :D Versteh ich aber gut und muss jeder für sich entscheiden. 200-300kcal täglich ist eh eine gute Reduktion. Da kannst du in Ruhe abnehmen und musst auf wenig verzichten! Toll!
      Ja das ist ein Problem, dass ich gut nachvollziehen kann. Gutes Fleisch in Maßen ist nicht verkehrt, aber wenn man nicht gerade massenweise Hülsenfrüchte isst, kommt man nur schwer auf den Proteinbedarf. Ich hab das auch lange ignoriert oder unterschätzt. Da hilft einmal mitzählen und vergleichen gut.
      Ich finde Proteinshakes in solchen Fällen sehr sinnvoll und hilfreich. Guck sie dir einfach mal an :)

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  3. Hm, ich halte gar nichts von Kalorienzählen. Das ist immer nur eine Umstellung für kurze Zeit, danach gehts oft zurück in alte Ess-Muster. Ich würde eher vegan, fettarm und auf Stärkebasis essen (McDougall Starch Solution). Da bekommt der Körper alles was er braucht an Vitaminen und Mineralstoffen, kein kcal limit und die Pfunde purzeln von alleine........lg Anja

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    1. Hallo liebe Anja!
      Das ist das tolle, was das Buch vermittelt. Man muss nicht kcal zählen um abzunehmen. Wenn man eine Ernährungsweise findet, die einen gefällt und die automatisch weniger kcal mit sich bringt, dann ist das wunderbar.
      Aber "vegan" heißt ja nicht gleich wenig kcal oder Zucker, und wer Paleo isst, aber viele Avocados, Kokosöl/milch usw. futtert, kommt nicht weiter.
      Weil deinen Grund-kcal-Bedarf darfst du auch nicht überschreiten bei der McDougall Starch Solution - sonst nimmst du nicht ab. Aber das Programm ist vllt so gut durchdacht, dass keine Lebensmittel mit vielen kcal dabei sein? Kenne es nicht.
      Aber toll wenn es dir gefällt und funktioniert. Muss jeder finden was zu einem passt.
      Ich tu mir leichter, wenn ich die Hintergründe und meinen Tagesbedarf an Energie kenne und beobachten kann. Ist wie der Kontostand auf der Bank. Kann nicht wahllos mehr einkaufen als ich verdiene ;)
      Natürlich nimmt man wieder zu, wenn man nachher ins alte SCHLECHTE Essverhalten zurück fällt. Aber das wird ja nicht passieren. Nach der strengeren Abnehmphase konzentrieren wir uns auf den gesunden kcal-Bedarf und finden eine gute Routine. Man isst ja doch oft das selbe, also kann man gut lernen wie groß die Portion sein darf, was man sich in die Arbeit mitnimmt und wann man sich einen Schokoriegel gönnen darf und wann nicht. Wenn man das gut intus hat, muss man nicht ein Leben lang kcal zählen. Ist eine Lernphase, eventuell mit Strichprobentests. :)
      Liebe Grüße!

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    2. Wenn ich mal so frei sein darf, Lenja...

      Egal um welche Ernährungsform es geht, es kommt immer das Argument, dass man das ein paar Wochen oder Monate durchhielte, und dann in alte Ernährungsmuster oder Kalorienaufnahmemengen zurückfällt.
      Dafür kann aber das Kalorienzählen an sich nichts und auch oft die Art der Ernährung nichts. Es ist eine ganz einfache Rechnung: Energie wird dem Körper in Form von Nahrung zugeführt, diese verwendet er für die Erhaltung des Organismus (Organe, Durchblutung etc.) und Muskelarbeit, überschüssige Energie wird in Fettreserven zwischengespeichert. Nimmt man mehr Energie auf als man verbraucht, wird mehr Fett eingespeichert. Nimmt man weniger Energie auf als der Körper benötigt, wird die Energiereserve Fett angezapft.

      Wie man dann seine Ernährung gestaltet, um eben mit dem gesetzten Energieaufnahmelimit trotzdem satt und zufrieden zu sein und alle relevanten Makro- und Mikronährstoffe zu erhalten, ist dann das individuelle Detail.
      Welche Ernährungsform für einen selbst geeignet ist, ist sehr individuell. Ob das jetzt vegan, Vollwert, Mischkost, zuckerfrei, vegetarisch, highcarb, lowcarb, rohvegan, paleo etc. ist, hängt von vielen persönlichen Parametern ab.

      Warum Kurzzeitdiäten scheitern, hat nichts mit der Rechnung Kalorien rein/raus zu tun.
      Ernährungsmethoden und Kurzzeitdiäten werden religiös anmutend vermarktet. Es ist logisch, dass man seine Ernährung und Lebensstil lebenslang umstellen muss, um ein gesundes Gewicht zu halten. Wer nach einer Kurzzeitdiät den selben Energieüberschuss erzeugt durch Ernährung und Lebensstil, nimmt logischerweise wieder zu.

      Die von dir empfohlene McDougall Starch Solution kann eine Ernährungsweise sein, die einem dabei hilft, sein Kalorienlevel mit einem zufriedenen Körpergefühl zu halten, ohne hungrig sein zu müssen - wenn der individuelle Körper darauf zufrieden reagiert etc. Aber sie alleine hilft nicht automatisch zu einer Abnahme.

      Man nimmt von überhaupt keiner Ernährungsweise "automatisch" ab. Sie kann einem nur helfen, mit weniger Energieaufnahme zufrieden satt zu werden und so fühlt es sich an, als würde man "automatisch" abnehmen.
      Es ist aber ein Abnehmen ins Blaue hinein. Man hat überhaupt keinen Überblick. Das ist, als würde man nie seinen Kontostand checken und sich dann wundern, warum man manchmal überzieht, manchmal nicht, hat keine Ahnung, wie viel aufs Konto kommt und wie viel man ausgibt. Und dann der Bank die Schult gibt, wenn man zur Schuldnerberatung muss.

      Ich persönlich finde das ganze Abwiegen auf Dauer nervig, aber es ist klar, ich bin ohne wenigstens einen groben Überblick zu haben einfach im Ungewissen.
      Auch wenn es dann darum geht, sein Gewicht zu halten.
      Das ist wie Haushaltsbuch, Kontostand und Sparen. Es ist schon klar, dass man seinen Lebensstil anpassen muss, wenn man Sparen will. Aber ob man jetzt lieber das Auswärtsessen streicht, oder eine kleinere Wohnung nimmt, oder immer am Monatsersten einen bestimmten Betrag auf ein Sparbuch überweist, die Methoden sind individuell, lebensstilabhängig, persönlichkeitsabhängig. Wer sich unsägliche Schulden (oder Übergewicht) angehäuft hat, hat oft anfangs überhaupt kein Gefühl für Essensmengen oder Ausgaben und rechnet sich deswegen sein Budget durch oder geht zur Schuldnerberatung. Oder schaut sich mal diese Sache mit den Kalorien an. Später muss man dann vielleicht nicht mehr ständig Haushaltsbuch führen, sondern hats gut im Gefühl. Aber achtet trotzdem drauf, oder macht mal wieder ein Monat lang Haushaltsbuch um wieder seine Intuition zurechtzurücken.

      Von alleine purzeln keine Pfunde ;)

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  4. Hey, sättigt dich der Proteinshake?
    Ich möchte auch gerne etwas abnehmen und ein paar Proteine mehr zu mir nehmen.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Taija!
      Ja ich finde so ein Proteinshake sättigt auch gut. Wobei man betonen muss, dass ich seit Ernährungsumstellung vor 3 Jahren morgens nicht gleich hunger hab, sondern erst einige Stunden später etwas essen muss. Dieses Energieloch und der knurrende Magen (vllt Blutzuckerspiegel?) war früher morgens furchtbar. Jetzt kann ich sporteln, einkaufen, gemütlich etwas daheim machen und dann erst gegen Mittag frühstücken.
      Und im Büro hält er gut satt von 9 bis 12 Uhr, wo es dann den zweiten gibt, der nicht mehr bis 17 Uhr satt hält, sondern wo mir dann ab ca. 15 Uhr der Magen leicht knurrt. Aber das ist auszuhalten.
      Musst du einfach probieren! :)
      Liebe Grüße!

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    2. Supi, danke für die ausführliche Antwort :)

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    3. Proteinshakes werden ja oft zu Abnehmzwecken beworben, auch dass sie ganze Mahlzeiten ersetzen können (kalorienmäßig ist das teilweise echt kein Problem und Protein hält ja auch wirklich satt. Zuckersüchtigen wird im Rahmen des Entzugs sogar empfohlen, ein Proteinfrühstück zu essen [Quelle: DesMaisons, Kathleen: The Sugar Addict's Total Recovery Program; reißerisch aufgemacht, aber wissenschaftlich fundiert]).
      Aber man sollte es wohl nicht übertreiben. Wer sich nicht vegan, massiv kalorienreduziert oder sonst wie gezwungenermaßen zu proteinarm ernährt (Unverträglichkeiten, Krankheiten etc.), kann auch schon durch seine normale Ernährung auf sein Pensum kommen.
      Nichtsportler brauchen 1g Protein pro kg Körpergewicht, Freizeitsportler 1,5g und "Starksportler" (Krafttraining im Fitnessstudio, viel und intensiver Sport) 2g, Bodybuilder (die extremen Pumper!) 3g. Jedenfalls ist das mein Wissen, vielleicht recherchierst du vorsichtshalber da selber nochmal.
      Zu viel Protein kann dem Körper jedenfalls auch schaden, scheinbar. Also lieber mal nicht übertreiben sondern wirklich an den eigenen Bedarf anpassen. Dann ist man auf der sicheren Seite. (Vorsichtshalber auch das nochmal selbst recherchieren)

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  5. Ich habe das Buch auch gelesen und fand es sehr befreiend, nicht irgendwelche seltsamen Regeln folgen zu müssen. Kalorien zählen ist einfach und machbar. Ich arbeite im sozialen Bereich und eine Klientin hat nach lesen des Buches doch 25kg abgenommen.
    Am besten klappt es natürlich noch Migration einem Fitnesstracker, so kann man seinen (Sport-)Verbrauch besser berechnen.
    Das mit der anderen Wahrnehmung meiner Mitmenschen hatte ich auch...Auf einmal habe ich nur noch dicke Menschen gesehen :D Man ist an das Bild echt mittlerweile so gewöhnt, dass man es ausblendet.
    Ich wünsche dir beim Abnehmen viel Erfolg :)

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    1. Hallo Muffinpoo!
      Wow toller Erfolg von deiner Klientin. Und ja du hast voll recht! Das Buch ist sehr befreiend und kcal-zählen ist sehr viel logischer und gut vereinbar mit anderen Ernährungsweisen (vegan, basisch, paleo usw.).
      Ein Fitnesstracker hat mir auch schon eine andere Leserin empfohlen. Damit habe ich mich noch nie befasst. Muss ehrlich zugeben, da muss ich jetzt googeln was das überhaupt ist :D
      Viel Erfolg auch dir!! :)

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  6. Hallo Lenja,
    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Ernährungsumstellung, habe jedoch meine Zweifel, dass ein so hohes Defizit von 1000 lange durchzuhalten ist. Ich denke bald werdet ihr gegen ziemlichen Heißhunger zu kämpfen habenicht. Ich denke ein Defizit von 500 wäre am Ende erfolgreicher.
    Aber ich bin gespannt wie es weiter geht :)
    Viele Grüße,
    Vicky

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    1. Hallo liebe Vicky!
      Lustig das viele vor Heißhunger warnen, obwohl ich sehr satt und fit bin. Sollte es doch Heißhunger-Anfälle geben, werde ich euch davon erzählen :) Ich werde regelmäßig berichten wie es mir geht, ganz ehrlich und ohne etwas zu verheimlichen.
      Liebe Grüße!

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  7. Oh also irgendwie mache ich mir gerade ein wenig Sorgen... natürlich kenne ich dich nicht privat und nur von dem her, was du hier von dir preis gibts. Aber ich dachte, du würdest ganze Nahrungsmittel schätzen und hättest deinen guten, ausgeglichenen Ernährungsweg gefunden. Schließlich hast du auch schon eine ganze Menge abgenommen, siehst so viel fitter aus und strahlst einfach richtig!
    Habe ich jetzt richtig verstanden, dass du morgens und mittags nur diese gekauften Drinks zu dir nimmst? Ich kenne die zwar nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man so gesund abnehmen kann. Du schreibst zwar, dass du abends etwas Frisches zubereitest, dadurch gleichst du bestimmt einiges aus, was in den Shakes nicht drin ist. Aber wieso müssen es jetzt Shakes sein, wo du doch so lange mit Smoothies (gut, die sättigen vielleicht nicht so), Porridge (Overnightoats etc.) und vielem anderen gut gefahren bist? Bequemlichkeit (ohne dir zu nahe treten zu wollen!)? Ich weiß nicht, was derzeit in deinem Leben passiert, wie dein Gesundheitszustand ist und worauf genau du alles achten musst in deiner Ernährung. Aber ich hoffe, dass du bald wieder auf ganze Lebensmittel zurückkommst, selbst wenn das Abnehmen länger dauert. Kalorienzählen – gut und schön, aber wieso musst du jetzt mit einem Mal so viel Abnehmen? Mir hat dein natürlicher Weg viel besser gefallen, aber vielleicht übersehe ich auch irgendetwas? Ich hoffe zumindest, dass du nicht enttäuscht wirst, wenn du deinen jetzigen Weg weitergehst.
    Das Buch kenne ich nicht, allerdings würde mich schon stutzig machen, dass man nach erfolgreicher Abnahme dann ohne Jo-Jo-Effekt wieder die Kalorien erhöhen kann. Zumindest in meinen Augen macht das keinen Sinn.
    Kalorienzählen um zu sehen, was wo drin ist, wie sich die Nährwerte zusammensetzen, okay, das mag interessant sein und auch zu sehen, was man den Tag über zu sich genommen hat. Und wo man Kalorien durch gesunde Alternativen ersetzen kann (bspw. Butter durch Avocado u.ä., so ganz allgemein gesagt).
    Aber auf Dauer einen so niedrigen Energiepegel zu haben kann nicht gut sein, du schreibst doch auch, dass dein Magen knurrt, wenn auch nicht störend. Warum die körpereigenen Signale ignorieren? Naja, wahrscheinlich stellt sich mit der Zeit eine Gewöhnung ein...
    Was ich mich auch wundert: Wieso brauchst du am Abend noch so (im Verhältnis) viele Kalorien? Oder ist das nur dem geschuldet, dass du den Tag über nicht zum Kochen kommst? Die Energie benötigst du doch den Tag über, nicht am Abend, es sei denn, du machst abends noch viel Sport?
    Also du merkst: In meinen Augen passt das hinten und vorne nicht. Aber vielleicht schreibt sich das auch einfach zu leicht, wenn man selbst so viel Sport macht, dass es fast egal ist, was man isst (ist es natürlich nicht, aber ganz übertrieben gesagt). Ich habe selbst monatelang mein Hungergefühl unterdrückt, aufgeschrieben, was ich gegessen habe (ohne Kalorienzählen), und habe Mahlzeiten gestrichen wo es nur ging. Mein Hungergefühl war futsch und ich zu nichts mehr zu gebrauchen und es war so hart, da wieder heraus zu kommen. Dank des Liebsten habe ich es ohne Therapie geschafft, aber das war auch in allerletzter Minute.
    Bitte sei nicht böse über meinen sehr kritischen Kommentar, ich meine es nur gut =*
    Ich mag nicht mit ansehen, wie eine so strahlende Persönlichkeit, die bereits so viel gesundheitlich einstecken musste, grau wird und hoffe, dass das nicht geschieht und du falls es doch der Fall sein sollte, noch rechtzeitig die Reißleine ziehst.
    Alles liebe und herzliche Grüße,
    Atessa

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    1. Oje liebe Atessa. Da muss ich dich jetzt beschwichtigen und nochmal viel erklären. Will nicht, dass du dir grundlos Sorgen um mich machst! Du missverstehst einiges durch fehlendes Wissen.

      Ja ich habe vor Jahren einiges abgenommen. Aber du hast es vllt überlesen. Ich habe fast alles wieder zugenommen. Innerhalb von 2 Jahren sind 5kg drauf OBWOHL ich mich gesund ernähre, von "ganzen" Lebensmittel wie du sagst, und viel Sport mache. So viel Sport wie noch nie in meinem Leben! Und die Gewichtskurve wäre wohl weiter hoch gegangen, hätte ich den Fehler nicht dank dem Buch bemerkt.

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    2. Egal wie (gesund) du dich ernährst, wenn du mehr Energie isst, als dein Körper braucht, dann wird es als Fett gespeichert. Dem Fettspeicher ist egal ob du dich aus natürlichen, frischen Lebensmittel ernährst. 2000kcal in Form von Avocados sind genauso zu viel und führen zu Gewichtszunahme wie 2000kcal Süßigkeiten. Natürlich haben Avocados gesunde Nährstoffe, aber zu viel ist zu viel. Da führt kein Weg drum herum.
      Und ich habe in den letzten Jahren ÜBER meinen natürlichen Energiebedarf gegessen und mir so den Speckring angefuttert. Mir fehlt ein natürliches, intutives Essverhalten. Es gibt Menschen die essen nicht über den Hunger hinaus und bleiben so ganz ohne darauf zu achten innerhalb ihres Bedarfes. Ich bin leider ein Vielfraß, stopfe viel in mich rein und merke gar nicht, wann ich satt bin, sondern esse aus Genuss, Lust und Gier.

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    3. Natürlich könnte ich jetzt nur mal testweise gucken was ich so esse, da die kcal zählen und einfach reduzieren auf ein normal-kcal-Level, wie du meintest. Dann würde ich auch abnehmen, aber sehr langsam und ich will jetzt nicht 1 Jahr warten. Dafür bin ich dann echt zu ungeduldig, vor allem da ich weiß es geht schneller und schneller ist NICHT ungesünder! Mir ist meine Gesundheit sehr wichtig und wäre es ungesund, würde ich den langsamen Weg einschlagen. Aber wieso ewig warten, wenn es schnell und gesund geht?

      Der Jojo-Effekt tritt nur ein, wenn man bescheuert ist. Sorry wenn ich das so sage :D Aber man nimmt nur wieder zu, wenn man nach erfolgreichem Abnehmen, wieder genauso isst wie davor - wo man zuviel an Energie in den Körper reinstopfte. Hoffe du nimmst nicht ernsthaft an ich wäre so blöd ;) Dafür müsstest du mich dann doch gut genug kennen. :) Momentan befinde ich mich in einer Abnehmphase, wo ich gezielt weniger esse, damit der Körper täglich ein bisschen was vom Fettspeicher abbaut. Wenn das fertig ist, rein rechnerisch in ca. 2 Monaten, kann ich mich auf eine "normale" Ernährung konzentrieren. Was ich so täglich essen kann um im Rahmen zu bleiben langfristig. Neue Routinespeisen und -portionen finden. Das kcal zählen wird dann sicher nicht mehr täglich nötig sein.
      Und kcal-zählen ist wirklich sehr lehrreich! Man unterschätzt manche Lebensmittel wahnsinnig...

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    4. Den Protein-Shake trinke ich, weil ich Muskeln aufbauen will. Eigentlich versuche ich das seit 2 Jahren, aber bisher bin ich völlig gescheitert. Ich trainiere meist 2x in der Woche Pilates, mit Situps und Liegestützen und ich habe trotz dem häufigen Training KEINEN Fortschritte gemacht. Einfach weil ich nicht wusste, wie Muskelaufbau funktioniert. Wenn du einen Muskel im Training beanspruchst, wird er ein bisschen beschädigt. Diese Beschädigung muss der Körper reparieren mit Proteinen. Wenn der Körper durch die falsche Ernährung aber zu wenig abbekommt, dann baut der Körper den Muskel ab! O.O Ich habe mir also durch mein Unwissen selbst riesige Steine in den Weg gelegt. Wer sich wie ich vegan ernährt, muss mit viel pflanzlichen Eiweißquellen ausgleichen - das habe ich aber nicht gemacht.
      Und in der Abnehmphase mit nur 1000kcal täglich ist es nicht einfach genug Proteine zu essen. Der Shake hilft mir das Proteinlevel hoch zu halten, damit keine Muskeln abgebaut werden. Mal sehen wie das später ist. Man hat ja auch nicht täglich voll Lust auf Hülsenfrüchte, Soja und Tofu. Kann sein, dass ich das Proteinpulver ein Leben lang mit in die Ernährung einbaue. Aber da ist nichts ungesundes oder unausgewogenes dabei. Es ist sogar SEHR gesundheitsbewusst.

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    5. Tut mir sehr leid zu hören, dass du fast einer Essstörung erlegen wärst. Toll dass dein Freund dir da raushelfen konnte! Und ich bin dir überhaupt nicht böse!! Es ist sehr lieb von dir und ich freue mich, dass ich dir so wichtig bin, dass du dir Sorgen machst und mir kritisch auf die Finger klopfen willst :)
      Eventuell wäre das Buch auch für dich sehr interessant und hilfreich. Aber ich will dich nicht dazu drängen es zu kaufen. Würdest du in der Nähe wohnen, würde ich dir meines borgen. Einfach weil ich finde, es erklärt alles und würde dir viele Sorgen um mich nehmen. (War auch ein Grund wieso ich das Buch meinen Eltern schenkte :D Damit ich bei unnötig kritischen Aussagen zu unserem Abnehmprogramm gleich auf das Buch verweisen kann :D )

      Wenn du noch Fragen hast oder noch etwas auf dem Herzen hast, dann schreib ruhig :)
      Liebste Grüße!

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    6. Ich finde es sehr gut, dass du deine Bedenken kundtust. Man weiß ja schließlich nicht, kennt die Person nicht, nicht dass sie wirklich Blödsinn macht. Schon überhaupt wenn einem selber mal sowas passiert ist. Tut mir echt leid, das zu hören! Ich finde es schön, dass du offen damit umgehen kannst und damit anderen Menschen wirklich helfen kannst, weil du aus eigener Erfahrung hellhörig bist auf gewisse Anzeichen. Auch wenn dich Lenja und ich in diesem Fall beruhigen können, bleib so achtsam, das ist toll!

      Ich kenne Lenja persönlich, live, mit Ton und in Farbe, schreibe teilweise täglich mit ihr herum und mache mir überhaupt Null Sorgen um sie. Sie weiß was sie tut, sie hat ein ausgeglichenes Seelenleben und ist überhaupt eine vernünftige Person. Ziemlich frei von Ernährungs-Ideologien probiert sie neugierig Sachen aus, behält was funktioniert, lässt sein was ihr nicht gut tut.
      Sie ist grade in einer Ausprobierphase, das Thema Protein ist ja neu für sie und mir gehts ähnlich. Ich mach seit einigen Jahren Krafttraining im Fitnesstudio und hab das mit dem Protein nie ernst genommen, obwohl mein Kraftzuwachs nicht war wie er sein sollte/konnte.
      Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Ihr Ernährungsplan klingt jetzt mal ungewöhnlich, aber ist ja nicht für ewig, erleichtert ihr die ganze Sache offenbar ungemein - und wer zB als langjähriger Fleischliebhaber auf Vegan umstellt, ist am Anfang auch immer froh, wenn einem die Fleischersatzprodukte den Umstieg erleichtern.
      Die für den Muskelaufbau/erhalt notwendige Proteinmenge vegan bei stark kalorienreduzierter Kost zusammenzubringen ist wirklich tricky, war mir auch nie bewusst. Und naja, wer sich vegan ernähren will, muss ja auch B12 nehmen. Warum dann nicht auch mit Proteinshakes tricksen, die in der Fitnesszene völlig normal und üblich sind?

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    7. Dieser "Jojo-Effekt" ist ja nur ein mysteriöses Phänomen, wenn man nicht die Kaloriensache bedenkt. Klar, isst man 250kcal über Bedarf, nimmt man schleichend 1kg pro Monat zu. Macht man dann eine kurzzeitige Diät mit einem starken Defizit, nimmt man flott ab. Braucht man 2000kcal pro Tag, isst bei der Diät nur 1200kcal am Tag (dadurch ein Defizit von 1050kcal im vgl. zur Kalorienaufnahme davor), hat man in 1 Monat 5kg abgenommen (1kg = 7000kcal). Isst man danach gleich wieder 2250kcal pro Tag, also wieder 250kcal über Bedarf, nimmt man in der selben Geschwindigkeit wie man abgenommen hat genau die Kilo wieder zu die man abgenommen hat und danach gehts schön weiter mit der schleichenden Zunahme wie bisher. Jojo-Effekt hat man, wenn man seine "normale" Kalorienmenge kurz unterbricht, und glaubt, das bleibt dann danach so, anstatt seine Kalorienmenge aufs Leben gerechnet zu managen.

      Und genau weil Lenja ja eben Kalorien zählt, wird dieser Jojoeffekt nicht mysteriöserweise zuschlagen. Vielleicht nimmt sie tatsächlich irgendwann danach wieder bissl zu, das Gewicht schwankt halt nun mal immer so ein bissl, und zu Ostern ist ja wieder großes Fressen, aber dann weiß sie ganz genau, warum und kann wieder gegensteuern. Es ist alles schwarz auf weiß, kontrollierbar und genau das beruhigt sehr find ich.
      Ist ganz genauso wie mit Geld. Idealerweise hat man ein Haushaltsbuch, ganz besonders dann wenn man das Gefühl hat, man hat überhaupt keinen Überblick über seine Finanzen und besonders dann wenn man sparen möchte, auf ein Haus zum Beispiel. Naja, und wie bleibt man motiviert beim Sparen? Ist individuell. Die einen wollen lieber nur 200€ pro Monat beiseite legen, weil sies nicht eilig haben mit dem Haus, lieber weniger Einschränkungen. Andere denken sich, ok, ich spar jetzt ein halbes Jahr wirklich extrem, das halt ich besser durch (oder ich muss, weil das Haus muss dann und dann vorhanden sein oder das Gewicht muss wegen Krankheit sofort runter), da bin ich motivierter und ich weiß, es hat ein baldiges Ende. So macht es eben Lenja und viele andere auch. Ich mach mir da wirklich keine Sorgen um sie, weil ich sie eben kenne und weiß, dass es da nix zum Sorgen machen gibt.

      Nochmal: ich finde das wirklich gut, dass du deine Bedenken meldest! Aber ich kann dich hier dann zum Glück doch beruhigen - lassen wir die Lenja mal machen und lernen mit :)

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    8. Danke für eure ausführlichen Antworten ihr zwei :) Dann bin ich mal etwas beruhigt und gespannt, wie sich das bei dir/euch entwickelt!
      Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du deine Ziele erreichst und ich bin sehr daran interessiert, wie du deine Ernährung anschließend wieder langsam angleichst. Vielleicht kannst du ja wirklich ein wöchentliches Update geben, ob sich etwas an deinen Mahlzeiten verändert, ob du doch mal eine kleine Zwischenmahlzeit (und sei es nur ein Apfel) zu dir nimmst.
      Was mich aber immer noch brennend interessiert: Wieso im Vergleich so viele Kalorien am Abend? Also klar, wenn ich abends schön kochen möchte, dann benötige ich diesen Spielraum. Aber vielleicht gibt es noch eine andere Erklärung?
      Das Buch werde ich mir lieber nicht zulegen, da ich sonst wieder zu viel über Essen nachdenke. Das kenne ich schon, dieses Denken kommt zu schnell zurück und da möchte ich nicht wieder hin. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt alles ohne schlechtes Gewissen essen kann, was ich länger nicht konnte =)
      Ihr habt ja auch recht, jeder muss seinen eigenen Weg finden, sein Wohlfühlgewicht zu finden, zu halten und damit seinem Körper etwas Gutes zu tun. Und ich muss wirklich zugeben, ich habe nicht mitbekommen, dass du wieder zugenommen hast, Lenja, das habe ich übersehen. Ich hab nur die Strahlefotos im Kopf, oder die im Bikini, die dich so glücklich zeigen :) Und dann schrillten heute morgen die Alarmglocken. Die sind jetzt erstmal aus ;)
      Hab eine schöne Zeit und geh deinen Weg weiter – ich begleite dich lesend und hoffentlich auch mal wieder öfter kommentierend =*

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    9. Ich bin froh, dass wir dich beruhigen konnten. :)
      Die Frage hab ich vorhin ignoriert, tut mir leid. War nur etwas verwirrt davon :D Findest du denn 500-600kcal für eine Mahlzeit viel?? Ich finde das sehr durchschnittlich, fast schon wenig. Aber vllt durch mein gestörtes Essverhalten. Ich bin größere Portionen gewohnt - die aber eben zur Gewichtszunahme führten.
      Vllt ist es ungewöhnlich für dich, dass ich hauptsächlich abends mehr esse? Wird ja oft geraten, am Abend weniger zu essen - oder wie du sagst: tagsüber mehr, weil man die Energie braucht.
      Mein Mann hat für sich selber festgestellt, dass er fitter ist, wenn er mittags weniger isst. "Nur" Reis und Gemüse macht ihn satt, aber nicht müde. Nach größeren oder kcal-schwereren Portionen ist er am Nachmittag total schlapp und das gefällt ihm überhaupt nicht. Abends genüsslich verhältnismäßig mehr essen als mittag ist egal. Danach sitzt man eh bequem am PC oder Sofa und kann ruhig müde sein, weil es später auch ins Bett geht.
      Geht mir ähnlich. Ich will nicht am Nachmittag im Büro mit aufgeblähten, vollen Bauch durchs Büro rollen und müde sein.
      Und außerdem will ich mittags etwas einfaches, schnelles essen. Momentan halt die Shakes, später werde ich mir wieder overnightoats einpacken oder vegane Makis und was es früher auch gab (nur halt portionsmäßig/kcalmäßig durchdacht). Etwas das abends schnell vorzubereiten ist. Kann mir mittags ja nichts akut und frisch zubereiten.

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  8. Hallo liebe Lenja,

    ich hatte ähnlich Gedanken und Bedenken wie Atessa. Nun habt ihr ja schon darüber gesprochen und ich bin auch wieder etwas beruhigt und werde dein Vorhaben weiter verfolgen. Ich habe nur noch eine Bemerkung: du schreibst, dass du Muskeln aufbauen willst. Das wird aber mit einem so großen Kaloriendefizit physiologisch nicht möglich sein. Vielleicht weißt du das auch schon, ich wollte dir nur Bescheid geben, damit du nicht enttäuscht wirst.
    Liebe Grüße
    Nina

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  9. Liebe Lenja

    Ich beschäftige mich auch schon länger mit Ernährung, Fettabbau aber dennoch Muskeln aufbauen, ob das zusammen geht oder eben doch nicht und lande auch am Ende beim Kalorienzählen. Dennoch bin ich mit dem Buch nicht ganz einverstanden, was den JoJo-Effekt angeht. Beziehungsweise ich verstehe schon die Rechnung; ich finde aber, dass sie Wichtiges ausser Acht lässt. Was mir nämlich an der Logik fehlt: Wenn du so stark im Defizit isst, fährst du deinen Stoffwechsel runter und dein Körper holt sich die Kalorien, die er braucht, aus den Muskeln. Das Fett speichert er dann, weil er nicht weiss, wie lange die Notsituation noch anhält. Ich denke also, dass du trotz vielen Proteinen Muskeln abbauen wirst. Nach allem, was ich dazu gelesen habe, ist das unumgänglich. Wenn du danach auf deinen normalen (ich rede jetzt vom normalen, nicht von dem, den du davor hattest) Kalorienverbrauch zurückgehst, wirst du zunehmen, einfach weil dein Körper hamstert, dein Stoffwechsel langsamer ist und du weniger Muskeln hast, die Kalorien verbrennen. Daher bin ich grosse Verfechterin von: Abnehmen bei ca. 500kcal Defizit, halten bei Maintainance und Muskelaufbau mit Krafttraining und Surplus (geht aber zwingend mit Fettaufbau einher, daher machen Bodybuilder auch immer wieder Cuts, um die Muskeln freizulegen).

    So, dass sind nur meine Gedanken dazu :)

    Liebe Grüsse

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    1. Hallo liebe Ninniach!
      Du hast das Buch nicht gelesen, oder? Weil das Thema angeblich verändernder Stoffwechsel, Notsituation/Hungermodus usw. wird dort erklärt und widerlegt. Das gibt es so wie wir uns das immer vorstellen oder sagen lassen nicht.
      So richtig ins Detail gehen kann ich hier nicht - kann ja nicht den ganzen Buchinhalt bloggen :D Dann kauft ja keiner mehr das Buch ;)
      Liebe Grüße!

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  10. Hey :-)

    Mich würde noch interessieren wie du Kalorien zählst. Mit einer App? Oder Tabelle?

    Mein Mann möchte nämlich auch gerne anfangen Kalorien zu zählen und er weiß nicht was er nutzen soll :-D

    Liebe Grüße,
    Anja

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    1. Hallo Anja!
      Wir benutzen die FDDB-App. Kann man online am PC/Laptop nutzen, oder mit der App. Die hat jedoch den Nachteil, dass man sie nur mit verbundenem Internet benutzen kann. Ist für mich aber nie in Problem gewesen.
      Die App zählt auch die Proteine - aber das machen sicher fast alle ;)

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  11. Oh man! Hier ist ja was los ;-) dann gebe ich doch auch mal meinen Senf dazu :-D

    1. das mit dem Bild der anderen Menschen kenne ich, wenn auch eher andersherum ;-). Ich kriege oft zu hören, ich wäre ja eh so ein "Hungerhaken" und dürfte mich ja über meine Figur eh nicht beschweren. Ich bin tatsächlich schlank :-P, aber halt absolut kein Hungerhaken. Ich habe ordentlich Kurven und auch die ein oder anderen Fettpölsterchen, die mich stören. Ich dürfte zwar nicht mehr als ein paar Kilos abnehmen, da es sonst für meine Größe wirklich zu wenig für meinen Geschmack wäre, aber d.h. Ja nicht, dass jemand der eine ganz normale/gesunde Figur hat gleich dünn ist und nicht am Wohlfühlgewicht Pfeilen darf ;-). (Zur Info: 1,75m, ca. 64 kg).

    2. ich empfinde 1000 kcal pro Tag auch als wenig, aber vielleicht hast du auch einfach einen deutlich kleineren Umsatz als ich z.B.. ich bin deutlich größer und habe keinen Bürojob (ich bin den Großteil der Arbeitszeit auf den Beinen und laufe rum). Ich würde an deiner Stelle Mittags eine kleine Mahlzeit zu mir nehmen und nicht nur Shakes trinken. Einfach um dem Körper auch etwas anderes als Flüssignahrung zu tun zu geben. Aber das ist meine, völlig unbelegte, persönliche Einschätzung ;-)

    3. ich bin auch insbesondere auf das wieder Hochfahren der Kalorienmenge gespannt. Ein bisschen unsicher bin ich nämlich mit dem Jo-Jo Effekt auch, da ich letztens dazu noch einen Bericht im Fernsehen gesehen habe, wo es hieß das Diäten den Stoffwechsel runterfahren... denn was man definitiv nicht vergessen darf, es gibt einen großen Unterschied wie viel der aufgenommenen Kalorien wie vom Körper verwertet werden! Aber das weißt du ja eh ;-)

    Ich freue mich schon auf das nächste Update und bin sehr gespannt :-)

    Viele Grüße,

    Melanie

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    1. Hallo Melanie!
      Danke für den Senf ;) ich antworte gleich mal:
      1) Ja Wohlfühlen ist das wichtigsten, in gesunden Normen ^^ Mehr als ein paar Fettpolster will ich auch nicht loswerden. Fühlte mich damals mit 55kg echt toll und das ist nicht viel was dazu fehlt.
      2) Ja du musst bedenken, dass ich den ganzen Tag sitze. Arbeite nur am PC, Telefon und laufe nur ein paar Mal durch die Firma. Daher bin ich auch so dahinter mit Ausgleichssport in Form von Nordic Walken, wandern oder mal Laufen (was ich aber seit Dezember nicht mehr gemacht habe). Mein Energiebedarf ist daher viel geringer - und die 1000kcal tun wenig weh.
      Die Shakes trinke ich ja, um genug Proteine zu erwischen und dennoch nicht über 1000kcal zu kommen. Eine feste Mahlzeit mit gleichem Proteingehalt ist mir bisher nicht eingefallen. Aber das wird dann in der Halte-Phase einfacher. Da darf ich fast 600kcal mehr essen. Und nur Flüssignahrung ist jetzt ja nichts schlimmes, Smoothies usw. sind ja auch nicht schlecht(er), nur weil flüssig.
      3) Ich werde berichten wie es mir geht gewichtsmäßig, dann werden wir das mit dem Jojoeffekt bewerten können ;) Ist oft schwierig aus all den Infoquelle verlässliche zu finden. Ich vertrau da gerade sehr auf das Buch und dem Wissen darin. Natürlich kein Garant für Weisheit ohne Mängel, aber bin guter dinge ;)
      Liebe Grüße!

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  12. Das Buch klingt total interessant! Ich glaube, ich guck mal in der Bibliothek, vielleicht haben die das da :D
    Ich finde es echt bewundernswert, wie du das mit den Kalorien durchhalten kannst. Die Theorie dazu kenn ich auch, aber ich lasse mich viel zu gerne ablenken, weil Essen einfach sooo lecker ist. Die Konsequenz habe ich auch bekommen :D Vielleicht hilft mir da das Buch mich etwas wach zurütteln..
    1000 kcal sind wirklich richtig wenig! Bei mir würde es schon helfen, wenn ich mich an meinen Grundverbrauch (ca 1500) halten würde, ggf noch Sport dazu. Aber ich lande an einem Tag gut und gerne mal bei 2200...
    Immerhin hast du mich dazu motiviert, mir diese Woche mal meine Mahlzeiten aufzuschreiben, damit ich mal nachzählen kann. Welche App nutzt du denn? Die schaut ja ganz hübsch aus.
    Ich bin mit dem Marktangebot ja total überfordert :D
    Hast du auch vorher-nachher-Bilder gemacht? Sowas finde ich tatsächlich immer extrem motivierend.

    Viel Erfolg und ganz liebe Grüße!
    Anna

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    1. Hallo Anna!
      Ich kenne das :D Essen ist ein riiiesiger Genuss und OMG ist manches geil und lecker. Fiel mir immer sehr schwer aufzuhören, wo es doch so gut ist. Das Buch hat mich da sehr wach gerüttelt und vllt geht es dir dann auch so und du kannst neu starten, mit Motivation und sehr viel Wissen. :)
      Eine gute Idee einfach mal dein Essen jetzt zu wiegen, nichts zu ändern, sondern erst mal gucken und lernen was wieviel hat. Da siehst du vllt kleine Fehler und kannst mit wenigen Änderungen schon viel ausrichten :) Viel Erfolg!
      Also Vorher-Bilder hab ich schon gemacht und warten auf Nachher-Bilder in ein paar Wochen. Bin schon voll gespannt. Wobei ich ja in etwa weiß wie ich aussehen werde, zur Hochzeit wog ich ja die gewünschten 55kg.
      Liebe Grüße!

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  13. Oh vergessen welche App ich nutze ^^ Die FDDB Extender!

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  14. Ich war ein molliger Teenager und wollte damals auch unbedingt abnehmen. Ich war aus verschiedenen Gründen sehr ungücklich und dadurch, dass ich meine Figur gehasst habe, wurde es nicht gerade besser. Ich hab dann auch immer wieder versucht, Kalorien zu zählen, fettärmer zu essen usw. usf aber bei mir klappt das einfach nicht. Innerhalb kürzester Zeit bin ich krassen Heißhungeranfällen erlegen (dabei hab ich mindestens 1300 Kalorien pro Tag eingeplant). Durch das Kalorien zählen hatte ich viel mehr Appetit als sonst weil ich den ganzen Tag an nichts anderes gedacht hab als daran, wieviel ich heute noch essen kann. Dadurch war ununterbrochen Essen in meinem Kopf und ich hab die guten, fettigeren Sachen nicht mehr gegessen, aus Sorge, ich werde nicht satt - also war ich irgendwie nie zufrieden. Im Endeffekt hab ich gemerkt, dass jeglicher Versuch Kalorien zu reduzieren oder generell weniger zu essen immer zum Gegenteil führt und mich mit meinem etwas molligem Körper abgefunden. Über die folgenden Jahre wurde ich durch verschiedene Faktoren immer glücklicher (Beziehung, Uni statt Schule, mehr Sport - zum Spaß und nicht zum Abnehmen) und ich hab unbemerkt pro Jahr ca 4-5 Kilo abgenommen bis ich ziemlich schlank war. Durch eine Trennung und Liebeskummer hab ich dann kurzfristig ein paar wenige Kilo zugenommen und wieder versucht mit dem Kalorien zählen anzufangen - genau mit dem gleichen Ergebnis wie damals. Habs dann nach ein paar Versuchen wieder gelassen und nach einem halben Jahr die paar Kilo automatisch verloren, als es mir wieder gut ging.
    Also Leute sind da wohl verschieden? Ich esse am besten einfach komplett nach Appetit, sobald ich in irgendeiner Form versuche, weniger zu essen, macht mich das komplett wahnsinnig und Essen nimmt mein komplettes Denken ein. Auf meine Ernährung achte ich halt in dem Sinne, dass ich genug Vitamine kriege und nicht jeden Tag Torte esse oder so - zwecks Gesundheit - aber auf die Menge überhaupt nicht. Bin sportlich-schlank mit und wär manchmal gern grad noch ein kleines bisschen dünner und richtig zierlich (wann ist man je zufrieden? :D) aber für mich nie wieder sowas, ich brauch einfach ein entspanntes Verhältnis zu essen um glücklich zu sein. Es ist da aber jeder komplett anders und ich hoffe, für dich klappt das so, wie du es dir wünscht! :) Pass nur auf dich auf!

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    1. Hallo liebe Magdalena!
      Danke für deine Geschichte. Wenn das Essen und die Menge einen dann so stark beschäftigt und Platz im Alltag einnimmt, ist es wirklich der falsche Weg für einen! Da ist einfach jeder anders. Toll dass du dann so beiläufig abgenommen hast und intuitiv essen kannst. Das wäre der Idealfall und wünschenswert für alle! Ich hoffe das darauf-achten momentan hilft mir meine Intuition wieder zu erlangen, damit ich später auch frei und ohne viel mitzählen essen kann. :)
      Ich wünsche dir alles gute weiterhin!

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    2. Hi Lenja,
      vielen Dank! Das ist auch echt nur mein Spinner und sollte auf keinen Fall negativ deinem Vorhaben gegenüber rüberkommen (liest sich beim nochmal lesen leider so, entschuldige!). Ich wünsch dir und deinem Mann auch Alles Gute und viel Erfolg und Spaß bei dem gemeinsamen Projekt. :)

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  15. Ich habe mich, da gerade entdeckt, durch die vielen Kommentare und Deine Antworten gelesen und bin überrascht, wie viele sich zu Wort gemeldet haben! Ich selber hatte ja auch schon einmal Bedenken geäußert, aber ich stelle fest, dass wir Menschen offenbar doch unterschiedlicher "funktionieren", als wir gemeinhin denken. Und manchmal wäre das Experiment spannend, ein paar Wochen in eine andere Welt einzutauchen und zu beobachten, was es mit einem macht. Ich könnte mich momentan aus eigenen Kräften bsp.weise nicht vegan ernähren - es könnte aber sein, dass es mir durchaus taugen würde, würde mich mal jemand eine Weile damit versorgen. Meine Ernährungsweise ist so dermaßen anders als Deine, dass nur wenige Berührungspunkte übrig bleiben. Aber so ist es halt, ein Wüstennomade ernährt sich ja auch völlig anders als ein Inuit! Ich lese trotz des großen Abstandes der Ernährungsform und Sichtweise auf manche Dinge gerne mit - mir gefällt die Unterschiedlichkeit der Menschen und ich fühle mich dadurch inspiriert. Dass es Dir gut gehen möge mit dem, was Du tust, das wünsche ich Dir sehr!
    Liebe Grüße,
    die Mitleserin

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    1. Hallo liebe Mitleserin!
      Oh ja so ein Rollentausch wäre spannend und interessant. Ich wollte schon als Kind eine Kristallkugel, mit der ich in die Köpfe und Leben der anderen gucken kann. War immer schon neugierig, was andere denken und fühlen.
      hihi Also wenn dir jemand einfach ein paar Tage vegan kochen würde, würdest du es klaglos essen? Aber aus eigener Kraft hast noch keine Lust dazu?
      Aber man muss ja nicht. Ist einfach interessant Ideen von anderen zu kriegen. :)

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    2. Ja, ich würde das machen! Ich habe auch viele Jahre fast vegetarisch gelebt, schon mehrmals gefastet und komme, glaube ich, mit vielem essenstechnisch zurecht. Es muss halt schon lecker sein, klar! Wichtig ist mir immer eine hohe Qualität und möglichst frische Zubereitung. Experimentieren mit Gewürzen mag ich auch. Ich finde das vegane Kochen schon sehr speziell, zumal ich persönlich mit vielen Zutaten sehr gut zurecht komme, die man dann nicht verwenden würde (v.a. ohne Butter und Sahne hätte ich's schwer). Wir zwei könnten uns bestimmt auch lange über das Thema Ernährung unterhalten - aber wie oben schon gesagt, ich komme von einem ganz anderen Ausgangspunkt her (mein Körper funktioniert sehr anders als Deiner!) und meine Sichtweise ist daher, auch biographiebedingt, sehr anders. Macht aber nix - verstehen kann man sich ja trotzdem! :-)
      LG,
      die Mitleserin

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