Mittwoch, 10. Mai 2017

Bananen-Rhabarber-Kuchen - vegan - weizenfrei - lecker

Hallo ihr Lieben!

Neulich lief ich beim Einkaufen an diesen riesigen Bio-Rhabarber Stangen vorbei und die riefen förmlich nach mir: "Lenjaaaaaa!!! Kauuuf mich!!! Isssssss mich!!!" Mmmmh sie sahen aber auch verführerisch aus. Und obwohl ich noch nie Rhabarber zubereitet habe und Rhabarber-Kuchen auch bei Mama eher selten auf den Tisch kam (und sie back wirklich viel und gerne!), musste ich sie einpacken und einfach mitnehmen. Wenn nicht jetzt wann dann? Ich zöger eh viel zu oft gegenüber Neuem und eigentlich hab ich mir vorgenommen regelmäßig eher fremdes Gemüse und Obst zu testen. Also neues Testobjekt: Rhabarber!!!!
Die Fotos vom 1. Versuch habe ich euch auf Instagram sofort gezeigt und der war schon echt lecker, aber mir zu süß und sehr bananig. Den Rhabarber schmeckte man nur wenig. Also wollte ich das Rezept nochmal ändern und hab ihn einfach den testwilligen Kollegen vorgesetzt :D
Und endlich ist er so wie er sich gehört: lecker säuerlich, nicht zu süß und mmmmh!! Ein Rhabarber-Traum!!!


Zutaten:
230g Haferflocken gemahlen
230g Mandeln gerieben
3/4l Pflanzenmilch (zB Sojamilch)
1 TL Backpulver (zB von Weinstein = glutenfrei)
1 Vanilleschote
150g Datteln entsteint
4 reife Bananen
4 EL Leinsamen
150g Rhabarber für Grundmasse
500g Rhabarber für darüber (Menge je nach persönlichen Vorlieben)

Zubereitung:
Datteln in eine Schüssel mit Wasser einweichen. Ebenso Leinsamen in doppelte Menge mit Wasser geben und aufsaugen lassen. Eventuell die Haferflocken mahlen (ich habe einen tollen Aufsatz bei meinem Mixer, der Mehl daraus macht). Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel vermischen und bei Seite stellen.
Rhabarber schälen und 150g gemeinsam mit den eingeweichten Datteln und Bananen im Mixer zu einer Creme vermixen (gute Küchenmaschine oder Smoothiemaker wäre von Vorteil, Stabmixer geht vermutlich auch, ist aber sicher mühsam).
Alle Zutaten mit dem Handrührgerät vermischen und ab in die vorbereitete Kuchenform.
Backrohr vorheizen auf 180°C.
Restlichen Rhabarber nach belieben über den Teig verteilen und dann für ca. 40 Min ins Rohr. 


Meine Mengenangaben reichen für ein Tortenform mit 28cm Durchmesser oder einem kleinen Blech 35x27cm. Wird ca. 1,5cm hoch.
Der gesamte Kuchen hat außerdem 3.858kcal. Je nachdem wie groß ihr die Stücke schneidet könnte eine Portion zwischen 110-320kcal haben. Kein leichter Kuchen für Zwischendrin! :D Er hat es in sich, aber ist unglaublich lecker. Werde ich definitiv öfters machen! Und denke man kann ihn gut variieren. Statt Rhabarber mit Äpfeln oder Birnen *träum*


Mir persönlich schmeckt er außerdem gekühlt aus dem Kühlschrank am besten :)

Wem er doch nicht süß genug ist, kann einfach die Dattelmenge oder Bananen erhöhen. Ich mag es aber, dass er nicht so picksüß ist. Muss mich sehr beherrschen, nicht  das ganze Blech wegzufuttern....

Viel Freude damit und lasst mich doch wissen wie er euch schmeckt, falls ihr nachbackt!
Habt ihr noch weitere Ideen wie man Rhabarber kochen/essen kann?
Wie esst ihr ihn am liebsten?

1 Kommentar:

  1. Den Kuchen werd ich definitiv mal ausprobieren! Ich liebe Rhabarber!! :)
    Als Kind hab ich den immer roh aus dem Garten gefuttert, die Rhabarberstäbe in ein bisschen Zucker getunkt und reingeknabbert. Aber meine absolute Lieblingsvariation von Rhabarber ist Kompott! Das schmeckt absolut genial zu Pfannkuchen. Meine Oma hat da früher immer einen kleinen Vorrat eingemacht, das muss ich jetzt selber auch unbedingt mal angreifen :)

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